Das Smartphone - die smarte Alternative

 

Gleich vorweg: Wenn Sie sich sicher sind, mit einem Smartphone Ihre Kunden beliefern zu wollen, dann lesen Sie besser nicht weiter.

Denn Sie wissen ja, warum Ihnen der Einsatz eines Smartphones so wichtig ist. Die niedrigen Kosten, die einfache Bedienbarkeit, die weite Verbreitung. Der smarte Mehrwert eben! Und außerdem ist der Text unten ja auch recht lang.

Dass aber die ultrarobusten, mobilen Computer die wirklich smarte Lösung sind, wird Ihnen bestimmt spätestens nach dem Lesen einleuchten.

 

Smartphones - die günstigen mobilen Computer

Ein einfaches Smartphone - kein Apple oder Highend-Samsung - ist heute für gerade mal 100 bis 200 Euro zu haben - da kostet ja die SellMo-Lizenz mehr! Das ist nicht nur billig, sondern auch preisgünstig, oder etwa nicht? Auf den ersten Blick hat solch ein Smartphone alles, was man für die Belieferung von Kunden braucht. Und ist unschlagbar günstig.

Zumindest auf den ersten Blick. Denn ein Smartphone für 200 Euro ist - das nimmt man aber bei dem Preis sicherlich in Kauf - nicht wirklich robust. Da kauft man dann gerne ein ordentliches "Bumpercase" dazu. Damit ist es vor Stürzen zumindest auf das zugegeben recht günstige Gehäuse aus einfachem Kunststoff hinreichend geschützt (Metall und Gorillaglas gibt es dann eher für EUR 400 und mehr). Und was soll's: Wenn es auf das Display fällt, dann wirft man das günstige Smartphone eben weg und nimmt das Ersatzgerät aus dem Regal (Strom kommt ja auch aus der Steckdose). Weil man bei dem günstigen Preis ja gleich einige Ersatzgeräte extra eingekauft hat - was kostet die Welt?! Das passt dann einwandfrei in das Schutzgehäuse, denn das ging ja beim Sturz nicht kaputt. Und ohne Schutzgehäuse sind die Smartphones ja schon arg rutschig. Und eine Griffschlaufe haben die auch nicht. Wofür auch. Albernes Zubehör.

 

Von Äpfeln und Birnen

Ungünstig, wenn die günstigen Smartphones dann doch öfter ersetzt werden müssen - reparieren ist ja nicht angedacht bei den Einkaufspreisen. Ungünstig deswegen, weil genau dieses Smartphone schon lange nicht mehr lieferbar ist und das neu gekaufte Ersatzgerät unglücklicherweise nicht in das vergleichsweise teure Schutzgehäuse passt. Ungüngstig auch, dass man als Lieferfahrer die Tour abbrechen musste. Und erst mal ins Lager zurückfährt, um ein Ersatzgerät zu holen. Gut, kann auch bei seinem robusten Kollegen passieren. Aber genauso oft?

Die Tourdaten lassen sich sicher über die Speicherkarte vom defekten Smartphone auf das Ersatzgerät transportieren. Wie, das billige Smartphone hat keine Speicherkarte zum Tauschen? Naja, die Kosten für die Nacherfassung der Tour jetzt in die Gesamtbetrachtung mit einrechnen hieße ja Äpfel mit Birnen vergleichen.

Und das Ersatzgerät ist auch sicher schon geladen - den Akku kann man ja merkwürdigerweise bei den meisten smarten Phones nicht tauschen - ein Feature das alle robusten Computer eint. Und der Administrator der Smartphones hat auch schon in weiser Voraussicht die Ersatz-Smartphones bespielt - würde ja sonst zu lange dauern.

 

 

 

Mein Smartphone - der glänzende Hingucker

An das spiegelnde Display des Smartphones gewöhnt man sich als Benutzer sicher auch schnell. Sorgt ja auch wirklich für leuchtende Farben. Zumindest im Gebäude. Im Freien eher nicht. Die robusten Geräte sind dafür aber immer wesentlich weniger farbenfroh, ja fast schon altbacken unterwegs. Die Displays spiegeln halt auch nicht so. Aber das nimmt man bei dem günstigen Smartphone-Preis schon in Kauf. Welcher IT-Verantwortliche schafft schon für seine Kollegen Notebooks mit mattem Business-Display an?

 

 

 

Schönes Smartphone - schönes Wetter

Und robuste Finger freuen sich auch über die kapazitiven Displays der Smartphones. Die funktionieren nämlich richtig gut mit nicht zu trockenen, aber auch nicht zu nassen Fingern. Auf die "Leitfähigkeit" der Haut kommt es an. Im Starkregen sollte man ja auch weder Smartphone, noch robuste Alternative verwenden. Auch wenn man das mit den meisten robusten Geräten könnte, wenn man denn wollte - oder müsste. Die sind nämlich staub- und spritzwassergeschützt oder sogar wassergeschützt. Aber wer will das schon. Lieferdienst ist ja eine Schönwetter-Angelegenheit, die hauptsächlich im Inneren von Häusern stattfindet. Nicht auf der Straße. Da wären wahrscheinlich drucksensitive Displays besser - so wie in den robusten Geräten. Naja. man muss sich ja schon ein wenig einschränken - der Preis ist nun mal unschlagbar günstig. Auch für ein abgesoffenes Smartphone.

 

Stift, Tastatur, Handschuh?

Auch Smartphones lassen sich mit Stiften bedienen. Mit speziellen Stiften. Die eben auch mit den kapazitiven Displays "können". Auf Dauer ist auch ein Kugelschreiber kein guter Ersatz für ein robustes Display, das stimmt. Aber immerhin: Es geht. Auch mit Handschuhen. Bei Smartphones eher nicht. Oder wenn, dann nur mit Spezialhandschuhen mit eingewebten Leitfähigkeitsfäden. In diesem Video erfahren Sie, wie Sie noch mehr Geld sparen und einen einfachen Handschuh Smartphone-tauglich machen. Aber wer braucht beim Liefern von Getränkekästen, Fässern und Kisten schon Handschuhe. Ist doch nur was für Zahnärzte.

Und außerdem kann man ja auch die Tastatur verwenden. Stimmt: Das Smartphone hat nur eine Bildschirmtastatur. Keinen "Zehnerblock" für das schnelle Erfassen von Zahlen wie Mengen oder Artikelnummern. Schade eigentlich. Für diese Erfassung bräuchte man noch nicht einmal die Arbeitshandschuhe ausziehen - weder im Sommer noch im Winter. Aber die fehlende Tastatur kann man bei dem Preis schon in Kauf nehmen.

 

Achtung! Feature! "BYOD" - Bring your own device

Und es lässt sich ja gleich noch mal mehr Geld sparen, wenn der Fahrer sein eigenes Smartphone für die Belieferung nutzt. Das hat er ja sowieso bei sich. Das spart der Firma noch mal Kosten und der Fahrer kann das ja auch noch besser bedienen als irgendein "fremdes" Gerät. Und der IT-Administrator freut sich über den unerwartet vielseitigen Gerätepark. Den hätte er ja auch mit firmeneigenen Smartphones. Mit ihren halbjährlichen Entwicklungszyklen. Mit ständig wechselnden Herausforderungen. Da kann sich nun wirklich niemand über zu viel freie Zeit oder eintönige Aufgaben beklagen. Die Suche nach demjenigen, der den Trojaner zu Besuch in die Firma mitgebracht hat, verstärkt dann bestimmt auch das Wir-Gefühl.

 

Und noch mehr Mehrwert!

So ein Smartphone ist ja auch eine feine Sache: Hat gleich eine Kamera an Bord mit der man Barcodes lesen kann. Bei den Robusten heißt das "Imager" (was soviel wie "sauteuer" bedeutet). Gut, der Imager der robusten Industriegeräte ist da schon ein wenig besser. Aber auch der kommt nicht vernünftig durch Folien durch. Zugegeben, der Laserscanner der robusten Geräte schon - aber Laserscanner ist bestimmt englisch für "unglaublich sauteuer". Denn der kostet ja auch als Aufpreis gleich so viel, wie ein Smartphone. Zumindest ein günstiges. Dann lieber auf die Barcodes verzichten und ein weiteres Ersatz-Smartphone für den Preis bereit halten. Braucht man eher, als dem Benutzer Arbeit zu ersparen.

 

Support vom Hersteller, bestimmt noch jahrelang

Gibt es mal Probleme mit dem Smartphone, dann hilft einem die "Community": Viele Millionen Benutzer nutzen dasselbe Smartphone. Zumindest ein Ähnliches. Android ist ja verbreitet! Und diese Freiwilligen, die sowieso nix zu tun haben, können einem bestimmt weiterhelfen. Dauert vielleicht mal einen Moment. Weil, von den Herstellern kann man ja nicht wirklich Support erwarten. Die müssen ja im Halbjahrestakt neue Smartphones auf den Markt werfen. Da bleibt keine Zeit für das Finden von Lösungen für veraltete Produkte. Probleme mit Peripherie wie mobilen Druckern interessieren die eh nicht. Im Zweifel schickt man als Power-Anwender halt ein Smartphone ein und wartet dann eben 4 - 6 Wochen auf eine Lösung oder Reparatur (Was? Reparieren? Das lohnt eh nicht!).
Gut, das muss man bei den robusten Kollegen nicht. Da kann man mit Serviceverträgen innerhalb weniger Stunden Support erhalten. Sind ja auch teuer. Und die Geräte sind ja auch nicht wirklich innovativ: Die gibt es ja baugleich auch noch nach 3 oder 4 Jahren. Nur mit leichten Modifikationen. Und wirklichen Verbesserungen - nennt sich dann Modellpflege. Und im besten Fall kann man die Hardware problemlos 8 - 10 Jahre einsetzen. Haben wir von unseren Mobicode-Kunden gehört. Jetzt wird es sogar noch verrückter: Das alte Zubehör der Vorgängergeneration funktioniert auch mit der neuen Generation eines robusten Gerätes - welcher Hersteller macht denn sowas?! Echt jetzt? Die "Robusten"?

 

Das Smartphone - der Dauerläufer

Die Frage, ob der Akku den Tag durchhält, stellt sich bei einem Smartphone natürlich nicht. Man stöpselt es ganz smart an seinen Micro-USB-Stecker an und schon ist Stromverbrauch kein Thema. Kann auch nicht anders sein, denn damit will man ja auch telefonieren, navigieren, Whatsapp nutzen und und und. Smart sein eben. Und meist läuft das auch alles parallel. Bei EUR 200 Anschaffungspreis gibt es auch sicher den hochwertigen Akku dazu. Den robusten Bruder muss man in die teure KFZ-Halterung stecken. Oder man nutzt einfach Hochkapazitätsakkus. Oder einen Wechselakku. Na gut, das hat das Smartphone nicht. Und unter den metallbedampften Scheiben moderner LKWs hat auch der robuste Bruder keinen GPS-Empfang. Wie, der hat eine Außenantenne? Das kann man ja nicht vergleichen. Und außerdem kostet die ja auch Geld.

 

Sparen wie ein Profi

Die in anderen Bereichen gewonnnenen Erfahrungen mit Einsparungen lassen sich problemlos auf den mobilen Computer übertragen: Der Lieferdienst kommt auch mit einer Baumarkt-Sackkarre für unter 50 Euro aus. Klar - wer braucht schon eine robuste Version für den zigfachen Preis. Und die LKW-Ausstattung bietet auch genügend Möglichkeiten zum Sparen: Expander aus dem Fahrrad-Gepäckträgerbereich sichern die Ladung ebenso gut und sicher. Und Baumarkthandschuhe für EUR 3,50 kann man sich auch in ausreichender Zahl bereit legen und spart immer noch!

 

DHL und Co - die müssen es ja wissen

Das Killer-Argument schlechthin? Smartphones verwenden ja auch die großen Paketzusteller wie DHL, UPS, GLS oder Hermes. Die müssen es ja wissen. Denn mit den Smartphones kann man bei der Anzahl von Geräten, die die einsetzen, ja mächtig Geld sparen!

Wie jetzt - die nutzen gar keine Smartphones?! Manche sind aber auch einfach unbelehrbar!

 

In Summe ist das Smartphone billiger!

Ein Smartphone mit eingebautem Drucker, nicht spiegelndem Display, Zehnertastatur, griffigem Gehäuse, staub- und spritzwassergeschützt - das wäre es doch. Wie, gibt es schon? Klar: Beispielsweise von Casio das IT-9000. Zum Preis von EUR 1.400,-. Das echte Smartphone kostet nur EUR 200 (sorry, kein Link: Das Gerät existiert schon nicht mehr), geht in derselben Laufzeit mindestens 3x als Totalverlust durch, braucht einen mobilen Drucker (der überlebt die Laufzeit aber) für EUR 700,- dazu noch ein Schutzgehäuse für den Fallschutz aus 1,5m auf Beton für günstige EUR 50,-. Da hat man mit EUR 1350,- so richtig gespart! Und der Benutzer kann sich ja auch an abgebrochene Touren gewöhnen. Und an ein neues Smartphone von Zeit zu Zeit.

 

Mobicode: Die sind so von gestern ...

Wir von Mobicode sind da einfach unbelehrbar: Für uns ist solides Handwerkszeug wichtiger, als die vermeintlich günstige Alternative frei nach dem Motto "Einschränkungen nimmt man gerne in Kauf - Hauptsache der Preis stimmt".

Aber seien Sie sicher: Der Wettbewerb mit seinen Smartphones verkauft Ihnen gerne nach kurzer und steiler Lernphase auch die robusten Alternativen. Hat er Ihnen bestimmt von Anfang an gesagt, dass Sie schon bald reinvestieren werden. ;-)

Und unsere Software läuft auch auf deren robusten Geräten.